DeskPack


Flexo Tools for Adobe® Photoshop® (PC/Mac)

Das Drucken von Bildern in einem Verpackungs-Workflow, insbesondere in einem Flexo-Workflow, erfordert viel Erfahrung seitens des Vertriebsunternehmens oder Druckers. DeskPack für Adobe® Photoshop® macht diese Erfahrung nun auf Ihrem Desktop, in Ihrer bevorzugten Retouchieranwendung, verfügbar.

DeskPack für Adobe® Photoshop® umfasst den DeskPack Viewer für die Visualisierung von Flexodruck und Flexoplatten sowie der Farbabdeckung usw. Für effizientes Entfernen von Schleiern ist FlexoClean enthalten. Der automatische FlexoFix-Bildfilter reduziert den Retouchieraufwand in erheblichem Maß und liefert gleichzeitig näher am Ziel liegende Ergebnisse auf der Flexo-Druckmaschine. Weniger geübte Bediener erreichen eine neue Qualitätsebene, während erfahrenste Retouchierer  dank FlexoFix eine Qualitätsverbesserung und Produktivitätssteigerung bei ihrer Arbeit schätzen werden.


Viewer

DeskPack erstellt die Viewer Ebenen. Wenn Sie zwischen Viewer-Ansichten wechseln, ändert sich der visuelle Effekt und die prozessabhängige Vorschau wird angezeigt. Viewer ist in TAC- (Total Area Coverage, Gesamtflächendeckung), Druck- und Plattenvoransicht unterteilt.

Die TAC-Voransichtebene hebt die Bereiche hervor, in denen die Gesamtflächendeckung einen bestimmten Grenzwert übersteigt.

Die Druckvoransicht kann Folgendes akkurat vorhersagen:

  • Ausbrechende Spitzlichter
  • Störende Kanten in den schwarzen Spitzlichtern
  • Isolierte Pixelgruppen, die möglicherweise als Schleier gedruckt werden
  • Allgemeiner Verlust des dynamischen Bereichs und der Drucksättigung
Die Flexoplattenvoransichtebene zeigt einen einzelnen Kanal Ihres Bildes als verarbeitete Flexoplatte.

Ein Bildfilter für die Vorbereitung von Offset-Bildern für den Flexodruck

Die meisten Bilder werden für den Offset-Druck geteilt, retouchiert und geprooft Was aber, wenn der Auftrag per Flexodruck gedruckt werden soll? Dann muss er mit Hinblick auf den Flexodruckprozess retouchiert werden. Die Flexodruckprozesse haben Probleme mit der Reproduktion von Punkten mit niedrigen Prozentsätzen.


FlexoFix kennt die Probleme und hilft Ihnen

Das FlexoFix-Konzept ist einfach und unterscheidet sich grundsätzlich von Kurven- oder Farbmanagementkonzepten: Das Bild wird aus Flexodruck-Sicht analysiert und kontext-empfindliche Änderungen werden auf das Bild angewendet:

Die 4 magischen Formeln von FlexoFix


Formel 1: Das Hervorheben von Tonwertsprüngen in den Farbkanälen (C, M und Y) vermeiden

Tonwertsprünge treten auf, wenn zwischen Nichtpunkten und Punkten ein Übergang festgestellt wird. Alle Punkte haben eine Minimalgröße und diese Größe wird aufgrund der physischen Einschränkungen des Flexoprozesses ziemlich dunkel gedruckt. Dort, wo Punkte fehlen, sehen Sie die Substratfarbe. Somit kann der Übergang sehr abrupt und hart sein. Der Trick von FlexoFix besteht darin, diesen Übergang durch Füllen der Nichtpunktbereiche mit Punkten zu beseitigen.


Formel 2: Unerwünschte Verdunkelung vermeiden

Kurven, die bei der Plattenherstellung entstehen, verstärken häufig Highlights und vermindern Mitteltöne stärker als mathematisch erforderlich. Dies geschieht, um intelligente Highlight-Kontraste zu bewahren. Doch viele Bildbereiche haben keine Highlight-Kontraste. In diesen Bildbereichen ist die Verstärkungskurve nutzlos und sie führt zu einer weniger originalgetreuen Reproduktion.

FlexoFix identifiziert Teile, die durch die Punktzunahmekurven unnötig verdunkelt werden und gleicht diese aus. Die anderen Teile folgen einfach dem Verstärkungsverhalten der Kurven. Im Endergebnis wird das beste beider Methoden vereint: eine garantierte Beibehaltung der Details und Farben, die näher am Ziel liegen.


Formel 3: Den Farbsättigungsverlust kompensieren

Bei Composite-Farben wird eine dritte Farbkomponente (z. B. ein kleiner Anteil von Cyan in einem Rotbereich eines Bilds) zu dunkel gedruckt. Die resultierende Farbe ist somit dunkler und zugleich weniger gesättigt als beabsichtigt. Dadurch sehen mit Flexodruck produzierte Bilder schmutzig und glanzlos aus.

In diesen Fällen stellt FlexoFix die ursprüngliche Sättigung durch Anheben der Prozentsätze der anderen beiden Farbkomponenten wieder her. Zum Beispiel: Bei einem Hautton werden der Magenta- und Gelbanteil leicht erhöht, jedoch nur in den Bereichen, in denen davon ausgegangen wird, dass Cyan zu dunkel erscheinen würde.
Die gedruckte Farbe wird dunkler sein als das Offset-Ziel, doch die Sättigung ist dieselbe. FlexoFix erzeugt natürlichere Farben auf der Flexo-Druckmaschine.


Formel 4: Den schwarzen Anfangspunkt beeinflussen

Der deutlichste Tonwertsprung ist in der Schwarz-Separation zu finden, insbesondere wenn Skelettschwarz verwendet wird, die am häufigsten verwendete Schwarzstrategie. Der Trick, einen minimalen Punkt für alle Bildbereiche zu erzwingen, ist für Schwarz unzuverlässig: das Bild würde komplett grau werden. FlexoFix kehrt diese Logik um und macht aus dem Tonwertsprung eine Funktion! Im Gegensatz zu den farbigen Kanälen geht der schwarze Kanal komplett auf 0 % und erzeugt dadurch Tonwertsprünge. Doch durch zusätzliches leichtes Verkürzen von Schwarz kann FlexoFix Tonwertsprünge tiefer in die Schatten verschieben, wo sie weniger sichtbar sind. Schwarz wird nur verwendet, wenn es tatsächlich zu Schärfe und Kontrast beiträgt.

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