Esko steigert die Ausgabe auf seinen Schneideanlagen um bis zu 80 % - Esko

Esko steigert die Ausgabe auf seinen Schneideanlagen um bis zu 80 %

Mai 23 2016

Gent (Belgien), May 26, 2016 – Der hohe Druck, unter dem die digitalen Weiterverarbeitungsabteilungen in den Druckereien heute stehen, zwingt diese, die Lieferzeiten zu verkürzen, Kleinauflagen intelligent zu verarbeiten, die Makulatur gering zu halten sowie die Ausgabeleistung der Geräte und die Produktivität der Mitarbeiter zu optimieren.

Klassische Weiterverarbeiter leiden darunter, dass ihre technische Ausstattung nicht optimal genutzt wird: Es gibt zu viele manuelle Schritte, das Einrichten der Schneideanlagen dauert zu lange und nicht immer es ist möglich, Aufträge zu priorisieren und den Materialtransport effizient zu organisieren.

 

Mit einer Reihe von Produkteinführungen auf der drupa 2016 stellt Esko diesen Unternehmen nun alle Funktionen zur Verfügung, die diese benötigen, um das Leistungspotenzial ihrer technischen Ausstattung, ihrer Workflows und ihrer Mitarbeiter in vollem Umfang auszuschöpfen.

Jetzt führt Esko die digitalen Verarbeitungsprozesse nahtlos zu einem rationalisierten, optimierten Workflow zusammen. Das heißt, die Unternehmen können:

  • Kostenangebote auf Grundlage zuverlässiger Daten erstellen.
  • die Produktion anhand von intuitiven und doch leistungsstarken Dashboard-Zusammenfassungen planen.
  • die Umrüstzeiten zwischen den Aufträgen am Schneidetisch zu verkürzen.
  • die unproduktive Zeit der Mitarbeiter verringern.
  • den Durchsatz durch Automatisierung drastisch erhöhen.
  • den produktiven Dauerbetrieb der Weiterverarbeitungsanlagen Kongsberg sicherstellen.

Kurz gesagt, Esko versetzt die Unternehmen in die Lage, ihren Durchsatz zu steigern, ihre Margen zu schützen und gleichzeitig eine hohe Ausgabequalität zu gewährleisten, die die Kundenbindung erhöht.

 

Auf der drupa 2016 wird Esko unter anderem diese Automatisierungslösungen präsentieren:

  • Roboter, die Schneidetische be- und entladen und damit für eine unterbrechungsfreie Produktion sorgen.
  • Kartonanleger für das automatische Laden von Plattenmaterial.
  • die Mehrzonen-Verarbeitung, damit die Weiterverarbeitungsanlagen im Dauerbetrieb laufen können.
  • die Software Device Manager, damit der Anwender die Kontrolle über den gesamten Verarbeitungsprozess behält.

„Mit dieser Kombination aus Innovationen passt Esko die Leistung der digitalen Weiterverarbeiter an die schnelle Entwicklung der Digitaldruckmaschinen an und löst damit einen wichtigen Engpass auf. Die Besucher der drupa 2016 werden sich mit eigenen Augen davon überzeugen können, wie Esko die Automatisierung in vielen Bereichen und mit einer erstaunlich hohen Flexibilität umsetzt. Die außergewöhnliche Auswahl der automatischen Konfigurationen, die in verschiedenen Preisstrukturen angeboten wird, berücksichtigt alle Anforderungen unserer Kunden“, sagt Tom Naess, Esko Product Manager Digital Finishing.

 

Roboter machen die Kongsberg-Anlagen zum echten Arbeitspferd

Auf der drupa wird Esko ein automatisches, industrielles robotergestütztes Produktionssystem vorstellen. Diese Konfiguration wird zeigen, wie harmonisch sich das intelligente Be- und Entladen von Material mit der Weiterverarbeitungsanlage Kongsberg kombinieren lässt. Die Lösung basiert auf einem der zurzeit wendigsten Industrieroboter auf dem Markt und zeichnet sich durch eine hohe Geschwindigkeit, Leistung und Vielseitigkeit aus.

Das auf der drupa ausgestellte Produktionssystem steuert die neue Kongsberg C24 von Esko mit Mehrzonen-Verarbeitung. In dieser Konfiguration erhöht sich die Ausgabeleistung der Anlage um bis zu 80 %.

Der Roboter be- und entlädt die einzelnen Arbeitsbereiche auf der Anlage mit beeindruckender Geschwindigkeit und Präzision. Eine intelligente Kamera-Technologie garantiert eine 100%ige Genauigkeit und Wiederholbarkeit, da die Platten immer exakt auf den Arbeitstisch geladen werden.

Mit einer Reichweite von 2,8 Metern ist der Roboter in der Lage, Material von mehreren Paletten zu entnehmen und sogar zwei Weiterverarbeitungsanlagen Kongsberg gleichzeitig zu beladen. Ein Infrarot-Laserscanner schützt den Bediener und verringert die Notwendigkeit spezieller Schutzeinrichtungen.

Kongsberg automation C24

 

Mehrzonen-Verarbeitung für zuverlässigen Dauerbetrieb

Um die unproduktive Zeit der Weiterverarbeitungsanlage und des Bedieners weiter zu verringern und das Produktionspotenzial der Kongsberg in vollem Umfang auszuschöpfen, kann diese Weiterverarbeitungsanlage für die Arbeit mit mehreren Arbeitsbereichen programmiert werden. Diese Zonen lassen sich unabhängig voneinander mit Material beladen. Während das Material in der einen Zone der Anlage noch bearbeitet wird, belädt der Bediener (oder der Roboter) bereits die andere Zone und bereitet diese für die Bearbeitung vor. Damit verringert sich die Wartezeit des Bedieners wesentlich und die Schneidetische arbeiten fast durchgehend im produktiven Dauerbetrieb.

Ausgewählte leistungssteigernde Funktionen, wie die Mehrzonen-Verarbeitung, werden zur Nachrüstung auch für die Modellreihen Kongsberg X, C, XP und XN erhältlich sein. „Nach 50 Jahren als Hersteller in der digitalen Weiterverarbeitung bestätigt Esko erneut seinen Ruf als Anbieter der zuverlässigsten digitalen Schneideanlagen. Esko wird auch in Zukunft dafür sorgen, dass die Investitionen des Kunden geschützt sind und sich über viele Jahre bezahlt machen“, betont Naess.

 

Neue automatische Kartonanleger steigern die Produktivität der Kongsberg

Kongsberg automation FeederAuf der drupa 2016 wird Esko eine neue Familie hochleistungsfähiger Kartonanleger vorstellen. Drei verschiedene Modelle unterstützen die Produktreihen Kongsberg C und X von Esko. Die neuen Anleger der Produktreihe iBF wurden mit dem Ziel entwickelt, heute und in Zukunft das breiteste Spektrum von starren Materialien zu unterstützen.

Der iBF-Anleger verarbeitet Materialpaletten mit mehreren Stapeln bei hoher Geschwindigkeit. Er erlaubt die Zufahrt mit einem Gabelstapler und ist ein unverzichtbares Hilfsmittel für alle Anwendungen, die eine mittlere bis große Auflagenhöhe mit starren Materialien vorsehen. Der Anleger bietet eine große Einsatzvielfalt, da er auch in Verbindung mit einer Abrolleinheit für flexible Materialien genutzt werden kann, ohne dafür abgebaut werden zu müssen.

 

Device Manager von Esko zur umfassenden Produktionssteuerung

Kongsberg automation Table queuesDer neue Device Manager von Esko erleichtert die präzise Produktionsplanung und Priorisierung der digitalen Weiterverarbeitung, da diese Software die absolute Kontrolle über die Produktion gewährleistet. Laufende Arbeiten, der Status und die Warteschlangen aller angeschlossenen Geräte werden übersichtlich auf dem Bildschirm angezeigt. Die Software ermittelt die optimale Bogenverschachtelung, um die Produktionskapazität zu erhöhen. Über eine intuitive Drag&Drop-Oberfläche können die Bediener den Vorrang in den Warteschlangen festlegen, dringende Aufträge dazwischen schieben und selbst die Arbeitslast gleichmäßig zwischen den Schneideanlagen verteilen. Zudem ist es möglich, den Device Manager in die Automation Engine – Eskos umfassendster Workflow-Lösung – einzubinden.

 

Kurz gesagt: Wesentliche Steigerung von Durchsatz und Produktivität

Abschließend ergänzt Naess: „Dieses Spektrum von neuen Produkten muss in Zusammenhang mit den bereits angekündigten Innovationen für die digitale Weiterverarbeitung von Esko gesehen werden. Dazu zählen:

  • Zwei neue Modellreihen von Weiterverarbeitungsanlagen – Kongsberg X und Kongsberg C – mit jeweils unterschiedlichen Tischgrößen und Konfigurationen.
  • Die automatische Werkzeugeinstellung für schnellere Umrüstungen zwischen den Aufträgen.
  • Die integrierte Materialdatenbank zur Stärkung des Leistungspotenzials der Betriebssoftware.

Damit führt Esko alle Abläufe der Weiterverarbeitung zusammen und gewährleistet eine wesentliche Steigerung des Durchsatzes und der Produktivität. Esko bietet den Kunden eine größere Kontrolle über ihre digitale Weiterverarbeitung und schöpft das Leistungspotenzial der Schneideanlagen voll aus. Gleichzeitig entlasten diese Lösungen die Mitarbeiter, erhöhen deren Effizienz und verringern die Fehlerwahrscheinlichkeit, indem sie entscheidende Aufgaben ohne Bedienereingriff selbst ausführen. In Verbindung mit den Weiterverarbeitungsanlagen der Produktfamilie Kongsberg und den zahlreichen Automatisierungsfunktionen hebt die digitale Schneidesoftware von Esko die digitale Weiterverarbeitung auf ein wirklich industrielles Niveau.“