HD Flexo-Zertifikat für Innopacking AG - Esko

HD Flexo-Zertifikat für Innopacking AG

Juni 05 2012

Gent (Belgien), Juni 2012 – Esko hat der Schweizer Innopacking AG als dem ersten Unternehmen in Europa ein HD Flexo-Zertifikat für den Druck flexibler Verpackungen mit lösemittelfreien Wasserfarben auf Folie verliehen.

Durch die einzigartige Kombination von Wasserfarbdruck und der HD Flexo-Technologie eröffnet sich für Innopacking ein völlig neues Kapitel im Bereich der flexiblen Verpackung. Damit baut die mittelständische Flexodruckerei aus Pratteln in der Nähe von Basel ihre Position unter den Herstellern von Lebensmittelverpackungen auf Papier und Folie weiter aus. Die Vorteile sind: Mit HD Flexo erzielt der Flexodruck nicht nur einen Qualitätsschub, der mit dem Tief- und Offsetdruck vergleichbar ist, sondern ist auch in der Lage, dank der ökologisch unbedenklichen Wasserfarben Lebensmittelverpackungen mit einem erheblich reduzierten Migrationspotenzial herzustellen.

„Die Entscheidung, unsere digitale Klischeeherstellung auf HD Flexo von Esko umzustellen, war strategisch begründet. Wir wollen der großvolumigen Konkurrenz im Tiefdruck qualitativ entgegen halten“, erklärt Stefan G. Rohr, CEO der Innopacking AG. Jetzt können Tief- und Offsetdruckaufträge kostengünstig und migrationsarm im Flexodruck produziert werden. „Der höhere Tonwertumfang, der größere Farbraum, die Schatten- und Lichterdarstellung und – nicht zu unterschätzen – die damit einhergehende Standardisierung in der Vorstufe sind Vorzüge, die wir in der Produktion nicht mehr missen möchten“, fügt Thomas Albiez, Leiter Produktion/Vorstufe hinzu. Für die Automatisierung und Standardisierung im Vorstufenworkflow sorgen neben dem digitalen CDI 4260 Belichter und HD Flexo mit der hochauflösenden Optik von 4000 dpi weitere Esko-Lösungen, darunter die Automation Engine für die Workflowautomatisierung, WebCenter für die Online-Kommunikation, ArtiosCAD für den Entwurf sowie die Digital Flexo Suite für die gesamte Druckvorstufe und eine Kongsberg-Weiterverarbeitungsanlage zum Schneiden der Flexoplatten.

Neue Druckqualität, ökologisch unbedenklich

Der Markt für Lebensmittelverpackungen ist heiß umkämpft. Innopacking setzt bereits seit fast zehn Jahren wasserbasierte Druckfarben ein, um die Migration von kritischen und problematischen Bestandteilen in den Lebensmittelverpackungen auf ein Minimum zu reduzieren. Mit dem HD Flexo-Druck auf Folie macht sie in dieser Hinsicht einen weiteren Schritt, um der der Konkurrenz voraus zu sein: „Für uns bedeutet die HD Flexo-Zertifizierung ein Alleinstellungsmerkmal am Markt. Unsere Kunden sind regelmäßig baff und begeistert, wenn sie die neuen Flexodruckergebnisse erstmals zu Gesicht bekommen“, sagt Stefan G. Rohr.

HD Flexo von Esko erhöht die Qualität der Druckergebnisse im Flexodruck erheblich. Kleinere und präzisere Druckpunkte bis zu einer Größe von 20 µm und eine Steigerung auf Auflösung von bisher 2540 ppi auf 4000 ppi sorgen bei Innopacking für einen höheren Kontrast, ausdrucksstarke Volltöne und verbesserte, sanfte Farbverläufe. Außerdem ist es möglich, erheblich mehr Sonderfarben einzusetzen. Von kaufmännischer Seite fällt für Innopacking ins Gewicht, dass sich mit HD Flexo nun Bildqualitäten erreichen lassen, die bisher nur im wesentlich teureren Tief- und Offsetdruck möglich waren. Die niedrigen Drucknebenkosten durch den Einsatz von Klischees anstelle teurer Tiefdruckzylinder rechnen sich auch schon bei vergleichsweise geringen Auflagen.

Vorreiter Innopacking

Innopacking (www.innopacking.ch) blickt auf eine lange Geschichte zurück. Als Verpackungsdruckerei gehörte das Unternehmen bis 2006 zum Migros Genossenschaftsbund, dem größten Einzelhandelsunternehmen der Schweiz, das Mitte der 1920er Jahre gegründet wurde. Seit 2011 befindet sich Innopacking unter dem Dach der Basler Fritz Meyer Holding AG, dem Schweizer Traditionsmischkonzern in den Bereichen Auto, Mineralölhandel und Dienstleistungen. Innopackings Hauptgeschäfte basieren auf zwei Standbeinen: Neben der Produktion von Brotbeuteln fertigen die rund 80 Mitarbeiter am Standort in Pratteln dank modernster Drucktechnologie flexible Verpackungen aus Papier und Folie. Hauptabnehmer sind Lebensmittelproduzenten aus der Schweiz, sowie aus den grenznahen Gebieten in Deutschland, Österreich und dem Elsass, das Spektrum reicht von der Tragetasche über Getränke bis zu Nudelverpackungen; kurz überall dort, wo Monofolien zum Einsatz kommen.