EskoArtwork erhöht erneut die Qualität des Flexodrucks - Esko

EskoArtwork erhöht erneut die Qualität des Flexodrucks

September 30 2011

Gent (Belgien), September 2011 – EskoArtwork (www.esko.com) setzt mit der Einführung von Inline UV2 erneut neue Qualitätsmaßstäbe bei der Herstellung von Flexodruckplatten. Die neue Inline-UV-Belichtungseinheit für Cyrel Digital Imager (CDI) ermöglicht Flexodruckereien, den Punkttyp – ob mit runder oder flacher „Flat Top Dot“-Oberfläche – jetzt entsprechend den spezifischen Auftragsanforderungen auszuwählen. Dank dieser Wahlmöglichkeit sind die Druckereien in der Lage, ihren Kunden in Bezug auf die Punktqualität die Vorteile beider Bebilderungstechniken anbieten zu können.

Auf dem Markt für flexible Verpackungen wird heute heiß diskutiert, ob bei der Herstellung von Flexodruckplatten runde oder flache Punktoberflächen verwendet werden sollten. Beide Formen haben ihre Vorteile: Runde Punktoberflächen erlauben bis zu null gehende Verläufe mit kleinstmöglichen Punkten, während flache Punktoberflächen aufgrund ihrer hohen Volltondichte beispiellose Vollflächenrasterungen bieten. Seit kurzem ist erneut eine steigende Nachfrage nach flachen Punktoberflächen zu verzeichnen, um die Volltondichte beim Druck auf flexiblen Materialien und Wellpappe zu verbessern. Mit Inline UV2 können Flexodruckereien jetzt Flexoplatten produzieren, die beim Drucken runde oder flache Punktoberflächen erzeugen, und damit auf diese Nachfrage reagieren. Die Punktform wird mit einer einfachen Schalterbetätigung entsprechend den Auftragsvorgaben für Plate-to-Plate oder Sleeve-to-Sleeve ausgewählt. Andere Platten, Verfahren oder Anlagen für die Plattenherstellung sind dafür nicht erforderlich.

„HD Flexo hat den Druck für flexible Verpackungen revolutioniert, da es für alle Flexodruck-Anwendungen eine Qualität  gewährleistet, die dem Offsetdruck sehr nahe kommt“, erklärt Jürgen Andresen, EskoArtwork Vice President, Flexo Business. „Da die Auflagen kleiner werden und sich die Qualitätslücke schließt, sehen Druckereien und Markenartikler im Flexodruck immer häufiger eine Alternative zum Tiefdruck. Der Tiefdruck ist jedoch stets in der Lage gewesen, mehr Farbe für satte Farben bereitzustellen – bis heute jedenfalls“, betont Jürgen Andresen.  „Mit Inline UV2 kann der Flexodruck nun digitale Flexoplatten mit flachen „Flat Top Dot“ oder runden Punktoberflächen erstellen und sowohl Verläufe als auch Vollflächen produzieren, die dem Tiefdruck in Nichts nachstehen. So können Flexodruckereien ihren Kunden die Wahl lassen, wie sie ihren Auftrag produziert haben möchten. Nach dem Motto, für jede Gelegenheit die passende Technik“, erläutert Jürgen Andresen. „Diese Flexibilität erlaubt Endanwendern, sich für eine Flexo-Lösung zu entscheiden, die früher vielleicht automatisch auf den Tiefdruck hinausgelaufen wäre.“

Die Hintergründe der Technologie

Digitale Flexodruckplatten sind für viele der heutigen digitalen Plattenproduktionen die Technologie der Wahl und beinhalten die Vorbelichtung einer Maske bzw. LAMS (Laser Ablation Mask System) auf der Platte. Diese wird dann UV-belichtet, so dass eine Struktur mit runder Punktoberfläche entsteht, die Verläufe bis null mit kleinstmöglichen Punkten im Druck ermöglicht. Dieser seit Jahren bewährte Industriestandard verringert den Punktzuwachs und erzeugt glatte Bildverläufe mit erweitertem Tonwertumfang. Mit der Belichtungseinheit Inline UV2 ist es nun möglich, in einem digitalen Workflow bei digitalen Flexodruckplatten flache „Flat Top Dot“ Punktoberflächen zu erzeugen, so dass aufgrund der sehr hohen Volltondichte Vollfarbflächen in beispielloser Qualität entstehen. Vor der Inline UV2 gelang dies nur in einem analogen Workflow, wobei eine Folienschicht über die Platte gelegt werden musste, um das Einwirken von Sauerstoff während der UV-Härtung zu verhindern.

Die Inline-UV-Belichtung ersetzt die analoge UV-Belichtung durch digital gesteuerte UV-Laserdioden. Dieser hochpräzise digitale Prozess gewährleistet eine größtmögliche Konstanz. Und weil er vollständig in den digitalen Workflow integriert werden kann, ist die Reproduzierbarkeit gesichert. Da der Workflow nur aus einem einzigen Schritt besteht, ist er denkbar einfach umzusetzen und vermeidet Fehler, die durch manuelle Eingriffe oder zusätzliche Schritte verursacht würden. Die Inline-UV-Belichtung steht auch für Sleeve-Workflows zur Verfügung und bietet auch hier Zukunftspotenzial. Zudem lässt sich die Belichtungseinheit Inline UV2 problemlos in vorhandene LAMS-Workflows einbinden.

Weitere Vorteile sind, dass ein wirklich digitaler Punkt mit höherer Genauigkeit entsteht, dass keine fehlerbedingten Zeitverluste oder Risiken auftreten und dass keine zusätzlichen Geräte, Folien oder Verbrauchsmaterialien benötigt werden.